Azidose-Massage - Wunderwaffe gegen Übersäuerung und Giftstoffe

Die Frage "Bist Du sauer?" kommt nicht von irgendwo! Schlechte Laune, Gereiztheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Leistungsstörungen sind nur wenige der vielen Anzeichen auf mögliche Übersäuerung des Körpers.


Besonders nach der Chemotherapie ist unser Körper sehr damit beschäftigt, sich von Säuren und den Giftstoffen der Medikamente zu erholen.

Eine Möglichkeit den Körper bei der inneren Reinigung zu unterstützen ist die Azidose-Massage (lat. acidus = Säure) nach Dr. Renate Collier.


Etwa 1 Jahr nach Beendigung meiner eigenen Chemotherapie habe ich diese Entgiftungsmethode für mich entdeckt!


Das große Wieso, weshalb, warum

Säuren und Giftstoffe scheiden für gewöhnlich die zuständigen Organe des Körpers aus. Bilden sich Überschüsse davon an, werden diese zunächst in das Bindegewebe verlagert und dort Stück für Stück abgebaut. Kommt es aber zu stets neuen Ansammlungen, verhärtet sich das Bindegewebe und drückt uns aufs Gemüt. Nach jahrelanger Übersäuerung können dann sogar Beschwerden wie Gelenk- und Muskelschmerzen, sowie Ekzeme, Verdauungsbeschwerden und Allergien hinzukommen.


Die richtige Ernährung kann viel Gutes tun!

Vor allem Gemüse bindet säurehaltige Lebensmittel, wie Fleisch. Eine perfekte Mahlzeit, die sättig und gleichzeitig den Säure-Basenhaushalt in der Waagschale hält, ist z.B. das herkömmliche Rindersteak auf Gemüsebett. Zusätzlich kann man zur Heilerde greifen. Sie sorgt besonders für eine intakte Darmflora und bindet ebenfalls Säuren und Giftstoffe.

Grundsätzlich gilt: Jeder Übersäuerung liegt eine Schwäche der Verdauung zugrunde.


Die Massage - alles außer Wellness

Wer bei der Azidose-Massage an eine entspannte Stunde Wellness denkt, den muss ich leider enttäuschen. Hier geht es nämlich richtig ran an den Speck!


Bei dieser Massage wird das verhärtete Bindegewebe und somit die Ablagerungen mobilisiert. Der Masseur nimmt Hautfalte für Hautfalte und rollt diese in Richtung des Lymphflusses. Das Ganze geschieht mit mittelmäßigem bis großem Druck (so wie es für den Patienten erträglich ist) und führt zur Entschlackung der Säuredepots.


Ich habe diese Form der Massage als Ganzkörpermassage in Anspruch genommen, wobei pro Termin eine Körperpartie behandelt wurde.


In meinem Fall empfand ich diese Massage besonders an meinem rechten, operierten Bein als sehr angenehm, da hier das Bindegewebe ohnehin fest und verhärtet und der Lymphfluss beeinträchtigt war.

Besonders aber die Rückenpartie zeigte eine hohe Reaktion in Form von starker Durchblutung, was wiederum nachwirkend Entspannung und mehr Beweglichkeit brachte.


Es kann durchaus sein, dass das Bindegewebe nach der ersten Behandlung Schmerzempfindlichkeit zeigt.


Meine Empfehlung

... für Krebspatienten, die sich noch in ihrer Behandlung befinden: Eine Abklärung mit den behandelnden Ärzten ist sicher ratsam.

Da diese Massage durchaus in Physiotherapiepraxen angeboten wird, könnt ihr sie gut in Euren Rehabilitationsplan integrieren. Sprecht einfach mit Eurem Therapeuten!


Und zu guter Letzt: Viel Wasser trinken, um bestmöglich die Entschlackung zu unterstützen!


Viel Spaß beim Ausprobieren und Reinigen !




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